Die Gemmi
Destination Hochebene

Die Hochebene der Gemmi bildet auf 2’350 Höhenmetern einen natürlichen Übergang zwischen dem Wallis und dem Berner Oberland. Weite Ebenen, markante Felsformationen und der Daubensee prägen den einzigartigen alpinen Raum.

Die Hochebene

Die Gemmi liegt auf 2'350 m ü. M. oberhalb von Leukerbad. Hier öffnet sich ein weitläufiges Hochplateau zwischen Felswänden und alpinen Auen. Der Gemmipass verbindet seit Jahrhunderten das Berner Oberland mit dem Wallis und führt von Kandersteg über Sunnbüel hinunter zu den Thermalquellen von Leukerbad.

Karstlandschaft und Auenflächen prägen das Bild, im Zentrum liegt der Daubensee. Von hier schweift der Blick weit in die Walliser Alpen, ein Panorama mit 18 Viertausendern öffnet sich am Horizont. Die Gemmi gehört in dieser Bergwelt zur Matterhorn Region.

Der Bartgeier ist ein majestätischer Bewohner dieser Landschaft und hier regelmässig zu beobachten. Auch Steinböcke, Gämse und Steinadler sind im Gebiet heimisch. Zwischen Felsen und alpinen Matten gedeihen robuste Pflanzenarten, darunter auch das Edelweiss. Wer aufmerksam durch die Landschaft geht, erlebt eine vielfältige alpine Natur.

Erlebe die Hochebene der Gemmi zu jeder Jahreszeit – ob aktiv unterwegs in der Natur oder beim ruhigen Geniessen des weiten Panoramas.

Geschichtsträchtiger Übergang

Der Gemmipass war jahrhundertelang eine zentrale Verbindung zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis und prägte Handel und Austausch. Mit dem Aufkommen des Kurtourismus gewann der Weg zusätzlich an Bedeutung. Über die Gemmi erreichten Reisende die Thermalquellen von Leukerbad und trugen zur Entwicklung der Region bei. Bis heute verbindet die Gemmi die Kantone Bern und Wallis. Der historische Saumweg von Leukerbad sowie die Gemmibahnen erschliessen die Hochebene weiterhin und knüpfen an eine lange Tradition der Alpenüberquerung an. Wandernde, Naturliebhaber und Wintersportbegeisterte sind hier unterwegs und führen diese Verbindung fort.

Der Gemmipass markiert geologisch den Westrand des Aarmassivs und trennt daher die westlich gelegenen Berner Kalkhochalpen (Wildstrubelmassiv) vom östlich anschliessenden kristallinen Grundgebirge der Balmhorngruppe. Im Hochtal nördlich des Passes finden sich zahlreiche Karsterscheinungen, beispielsweise Karrenfelder, die tiefe abflusslose Mulde beim Berggasthaus Schwarenbach sowie der oberirdische Daubensee.

Literarische Erwähnungen der Gemmi

Johann Wolfgang von Goethe beschrieb die Felswand vor dem Gemmipass, als er am 9. November 1779 in Leukerbad weilte. Guy de Maupassants Geschichte «L'Auberge» (Das Gasthaus) spielt am Gemmipass. Auch in Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Geschichte «The Final Problem» (Das letzte Problem) wird der Gemmipass gleich zu Beginn der Erzählung erwähnt. Auch Alexandre Dumas, Jules Verne und Mark Twain besuchten Leukerbad, wobei letzterer auf seinem steilen Weg in erster Linie Frauen bemerkte, die in Sänften getragen wurden und «seekrank und bleich und weiss wie der Schnee des Mont Blanc» aussahen.

 

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